Für Schulleitung und IT
Die Plattform bearbeitet Personendaten von Jugendlichen. Diese Seite fasst zusammen, welche Daten das sind, wo sie liegen, wie lange sie bleiben und wer sie sieht.
Welche Daten entstehen
Von den Lernenden: Vorname, Name, E-Mail-Adresse, die Abgaben und die Bewertungen dazu. Von der Lehrperson: Name, E-Mail-Adresse, Anmeldedaten und die Einstellungen ihres Kontos, dazu alles, was sie selbst anlegt — Prüfungen, Aufgaben, Musterlösungen und die eigene Fragensammlung. Dazu kommt, was der Betrieb braucht: Zeitstempel sowie die Kennung, mit der sich Gerät und Browser beim Anmelden zur Prüfung melden — angezeigt werden daraus Gerät und Browser, etwa «Windows · Chrome», damit die Lehrperson helfen kann, wenn während der Prüfung an einem Gerät etwas klemmt. Sie wird mit der Teilnahme gelöscht. Analyse- und Werbedienste sind nicht eingebunden, Profile entstehen keine.
Wo sie liegen
Datenbank und Dateiablage liegen bei Supabase, auf Servern in der Schweiz. Der Versand der Ergebnis-Mails läuft über Resend, einen Dienst mit Sitz in den USA; dabei laufen Name, Adresse und Punktzahl der angeschriebenen Person durch dessen Zustellprotokolle. Abgesichert ist diese Bekanntgabe über die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission, in der Fassung für die Schweiz. Programmieraufgaben werden in einer Umgebung der ETH Zürich bearbeitet, die das Prüfungsgerät direkt von der Hochschule lädt. Die ETH erfährt dabei die Adresse des Geräts. Der geschriebene Code wird in dieser Umgebung bearbeitet, ohne Namen und ohne Bewertung: Wem er gehört, erfährt sie nicht. Bei einer Robotikaufgabe kommt ein Simulator des micro:bit-Projekts mit Sitz im Vereinigten Königreich dazu, auch dort nur mit der Adresse des Geräts; welche Aufgaben das sind, entscheidet die Lehrperson beim Erstellen. Lässt sich eine Lehrperson Fragen mit KI-Unterstützung schreiben, geht an einen KI-Dienst in den USA, was sie ihm dafür selbst übergibt — das hochgeladene Dokument oder das gewünschte Thema; Daten von Lernenden erreichen ihn nie. Trägt sie zu einer Prüfung Hilfsmittel ein, ruft das Prüfungsgerät diese unmittelbar bei der verlinkten Stelle ab. Beides samt Grundlagen steht in der Datenschutzerklärung.
Aufbewahrung und Löschung
Die Lehrperson setzt die Frist pro Prüfung, zwischen 30 und 730 Tagen; voreingestellt sind 365. Gezählt wird ab dem Start der Prüfung. Danach werden Abgaben, Bewertungen und Teilnahmen automatisch gelöscht; in den Sicherungen bleiben sie noch bis zu einem Jahr. Sobald eine Prüfung geschlossen ist, kann die Lehrperson dieselbe Löschung jederzeit vorzeitig auslösen, etwa auf Verlangen einer Familie. Die Prüfung und ihre Aufgaben bleiben bestehen und lassen sich erneut durchführen.
Sicherung
Die Sicherungen liegen verschlüsselt auf einem Gerät in der Schweiz. Eine gelöschte Abgabe verschwindet daraus mit dem letzten Stand, der sie enthält, spätestens nach einem Jahr.
Wer was sieht
Eine Lehrperson sieht ausschliesslich ihre eigenen Prüfungen und die Abgaben dazu. Lernende sehen ihre eigene Arbeit und nach der Rückgabe ihre Bewertung, nie die Arbeit anderer.
Safe Exam Browser
Prüfungen laufen im Safe Exam Browser, der das Gerät während der Prüfung einschränkt. Die nötige Konfiguration erzeugt die Plattform pro Prüfung selbst; die Schule muss nichts vorbereiten ausser der Installation des Browsers auf den Geräten.
Verfügbarkeit und Netzausfälle
Die Erreichbarkeit wird laufend überwacht. Fällt während einer Prüfung das Netz eines einzelnen Geräts aus, geht nichts verloren: Die Lehrperson scannt die Arbeit als QR-Code mit ihrem Telefon und schickt sie damit an tech-exam.
Einen Auftragsbearbeitungsvertrag stellen wir auf Anfrage zu. Zur Datenschutzerklärung